Erste Tram von Peugeot und Alstom verbindet Frankreich und Deutschland

21 Juni 2017 3:01pm
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Erste Tram von Peugeot und Alstom verbindet Frankreich und Deutschland

Die neue Straßenbahn Citadis, von Peugeot Design Lab und Alstom, verbindet die Grenzstädte Straßburg (Frankreich) und Kehl (Deutschland), in einem historisch-qualifizierten Projekt, das versucht, die städtebauliche Ästhetik der Hauptstadt Frankreich Elsass, am Rhein, mit größter Modernität auszustatten.

Einer der wichtigsten gemeinsamen Projekte von Peugeot Design Lab, die Tram Citadis, hat sich schließlich mit einer grenzüberschreitenden Mission von großer Bedeutung auf europäischem Niveau verwirklicht: Frankreich und Deutschland zu verbinden.

Der reguläre Tram-Betrieb beginnt am Samstag - zunächst nur bis zum Kehler Bahnhof, der direkt hinter der Europabrücke liegt. Von hier aus erreichen Fahrgäste die Straßburger Innenstadt dann etwa doppelt so schnell wie zuvor. Bis Ende 2018 soll die Linie um zwei weitere Stationen in Kehl verlängert werden.

Die neuen Straßenbahnen fahren auf den Streckenerweiterungen der beiden vorhandenen Linien zwischen Straßburg und Kehl. Die Linie D, die bis zum Kehler Bahnhof verlängert wurde, erleichtert den Alltag von rund 20.000 Straßburgern, die in Deutschland arbeiten. Die Linie A hält in der Gemeinde Illkirch südlich von Straßburg. Die grenzübergreifende Straßenbahnlinie wurde von politischen Vertretern aus Frankreich und Deutschland offiziell eröffnet.

Dem Straßburger Verkehrsbetrieb CTS hat Alstom bereits 12 der 22 neuen Straßenbahnen geliefert. Die Rahmenvereinbarung war Ende 2014 unterzeichnet worden. Nach einer Meinungsumfrage von CTS befürworteten 9.000 Internetnutzer das Projekt.Die neue Straßenbahn Citadis überzeugt durch ihre gestreckten, modernen Linien. Die umhüllende, geneigte Frontscheibe betont das fließende, dynamische Design. Die geschwungene Karosserie im Bereich der Vorderräder ist vom Automobildesign inspiriert. Die glatten Linien vermeiden jede Form der Aggressivität und strahlen Freundlichkeit aus.

Die Kosten für den Bau teilen sich Deutschland und Frankreich: Jedes Land zahlt genau bis zur Grenze, die in der Mitte des Rheins verläuft. Für Deutschland kommen etwa 45,8 Millionen Euro zusammen.

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