Habana 500: Eröffnung der I. Biennale der Poesie

30 Mai 2019 11:00pm
Schreiben Caribbean News Digital
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Die Magie des Schreibens in Versen und die Leidenschaften, die diese Hauptstadt weckt, äußern sich in der Inspiration hunderter von Dichtern des Kontinents, die zur Eröffnung der I. Biennale der Poesie in Havanna kommen, informierte die Agentur Prensa Latina.

Laut den Worten des Präsidenten des Events, Alex Pausides, und im Einklang mit dem Kulturzentrum CubaPoesía, will das Treffen die Bedeutung dieses literarischen Genres hervorheben und die Stadt zu ihrem 500. Jubiläum in die Hauptstadt der Poesie verwandeln.

Das Programm bietet ein breites und vielfältiges Spektrum an Aktivitäten und stützt sich dabei auf den Künstler- und Schriftstellerverband Kubas (UNEAC), auf das Kubanische Institut des Buches, auf das Büro des Stadthistorikers und auf die Nationalbibliothek “José Martí” sowie auf viele andere kulturelle Einrichtungen der Insel.

Die Veranstaltung begann mit Lesungen von Gedichten der Intellektuellen Yuri Talvet (Estland), Arthur Richard Flower (USA), Yu Er (China), Jorge Cocom Pech (Mexiko), Alexei Sosna (Russland), den Kubanern Miguel Barnet und Virgilio López Lemus und der Kubanerin Nancy Morejón.

Vom 27.
Mai bis 1. Juni werden Buchpräsentationen der Verlage Colección Sur und Jiangsu aus China, audiovisuelle Vorführungen, Lesungen von Gedichten und die Ehrung des kubanischen Dichters Gabriel de la Concepción Valdés (Plácido) und des US-amerikanischen Dichters Walt Whitman stattfinden.

Betriebe, Schulen, Gemeinden, öffentliche Plätze und Stadtteile  der Hauptstadt werden die Schriftsteller aus über dreißig Ländern empfangen, die die Dichtkunst den kreativen Menschen in kommunalen Projekten näher bringen und während eines internationalen Treffens der mündlichen, improvisierten Dichtung (Zehnerversgesänge) im Garten der UNEAC (bekannt als Hurón Azul) Erfahrungen austauschen.

An den folgenden Tagen finden die Eröffnung eines Standes des chinesischen Verlages Jiangsu und der Phoenix Publishing & Media Group sowie ein Treffen der Poeten der Welt zur Verteidigung der Humanität statt.

Die Bildenden Künste schließen sich diesem Event mit der Ausstellung “Gesichter, die aus dem Schweigen kommen” an; mit den chinesischen Malern Yue Minjun, Yuan Wu und Luo Min, und in der Kleinen Basilika des Konvents des Heiligen Franziskus von Assisi findet die Begrüßungsveranstaltung „Wort der Welt“ unter Beteiligung von Künstlern aus einem Dutzend Ländern statt.

Dichter aus Kolumbien, den USA, Mexiko, China, Nikaragua, Nigeria, Panama, Puerto Rico, Peru, der Dominikanischen Republik, Russland, Südafrika, Uruguay, Venezuela, Deutschland, Argentinien, Brasilien, Chile, Kostarika, Ekuador, Estland, El Salvador, Spanien und Guyana verleihen dem Treffen Ansehen.

Unter den kubanischen Intellektuellen sind Roberto Fernández Retamar, Antón Arrufat, Pedro de Oraá, Basilia Papastamatíu, Jesús David Curbelo, Víctor Fowler, Mirta Yáñez, Roberto Manzano, Marilyn Bobes, Israel Rojas, Tony Ávila und Gerardo Alfonso hervorzuheben.

Die Abschlussveranstaltung ist für den 1. Juni im Pavillon Cuba vorgesehen, unter anderem mit Sängern der Zehnerverse und einer Lesung von Gedichten von den beiden kubanischen Komponisten und Sängern Ávila und Rojas.

Quelle: Prensa Latina

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