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WTO: Aufruf zu mehr Kooperation zwischen den Bereichen Transport und Tourismus

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Die CO2-Emissionen des Transportbereiches in der Tourismusbranche stellen nach wie vor eine wichtige Herausforderung dar und erfordern, dass Transport und Tourismus zusammenarbeiten, um ihrer Verpflichtung nachzukommen, den Prozess der Entkohlung und die Umsetzung des sehr ehrgeizigen Szenariums zu beschleunigen.

In diesen Kontext wurde der Bericht über die CO2-Emissionen des Transportbereiches in der Tourismusbranche auf einem offiziellen Event während des Klimagipfels der Vereinten Nationen (COP25) in Madrid verlesen.

In diesen Bericht bekräftigte der Direktor der Welttourismusorganisation (WTO), Manuel Butler: «Diese breit angelegte Studie analysiert den Umwelteinfluss der verschiedenen Transportarten im Rahmen des Tourismus. Jetzt kommt es auf die Tourismusbranche an, und speziell auf die öffentlichen Verantwortlichen in Sachen Tourismus, die Daten effizient zu nutzen und dafür zu sorgen, dass der Sektor eine tragende Rolle in den Plänen spielt, um diesem klimatischen Notstand zu begegnen».

Ovais Sarmad, Stellvertretender Chefsekretär des Rahmenabkommens der Vereinten Nationen über den Klimawechsel (CMNUCC), hob die Notwendigkeit hervor, die Anstrengungen im Hinblick auf das, was wir „sehr ehrgeiziges Szenarium“ nennen, zu verstärken»:

«Auch wenn der Tourismus in zahlreichen Beiträgen auf nationaler Ebene als gut beaufsichtigt bezeichnet wird, ist noch nicht genug getan worden. Das Programm des nachhaltigen Tourismus “eines Planeten” ist ein lebender Mechanismus, er ist auf den Weg gebracht und soll als nachhaltiger Tourismus in aller Welt gefördert werden».

Zu den Schlussfolgerungen, die hervorgehoben werden, zählen folgende:

Im gegenwärtigen „ehrgeizigen Szenarium“ könnten die CO2-Emissionen des Tourismussektors in Bezug auf den Transport laut Vorausschau zwischen 2016 und 2030 von 1.597.000.000 Tonnen auf 1.998.000.000 Tonnen steigen. Das entspricht einer Erhöhung um 25 %.

Im gleichen Zeitraum wird erwartet, dass internationale Einreisen und interne Reisen von 20 Milliarden auf 37 Milliarden ansteigen, hauptsächlich durch den internen Tourismus von 18,8 auf 35,6 Milliarden, gefolgt von den internationalen Einreisen, die sich von 1,2 auf 1,8 Milliarden erhöhen.

Die Emissionen des Transports im Tourismussektors machten im Jahr 2016 anteilig 5 % der Gesamtheit der vom Menschen verursachten Emissionen aus, werden sich aber bis zum Jahr 2030 auf anteilig 5,3 % erhöhen.

Die Gesamtheit der Emissionen des Transports im Tourismussektor betrug 2016 anteilig 22 % , diese werden 2030 mit 21% praktisch gleichbleiben.

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