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Lonely Planet empfiehlt 10 unverlierbare Reiseziele 2020

28 Oktober 2019 10:28pm
Schreiben Caribbean News Digital
Lonely-Planet

Kostarika und Uruguay sind auf der Liste von Lonely Planet jeweils an sechster und an zehnter Stelle der zehn Länder, die man 2020 besuchen soll. La Paz, die Hauptstadt Boliviens wird unter den empfohlenen Städten hervorgehoben, gemeinsam mit anderen südamerikanischen Reisezielen, wie die Naturparks im Nordosten Argentiniens und das brasilianische Amazonasgebiet.  

Kostarika zeichnet sich durch seinen nachhaltigen Tourismus aus, während Uruguay sich durch seine Vielfalt hervortut. In La Paz unterstreicht Lonely Planet den erneuerten Ehrgeiz und Stolz auf die indigenen Wurzeln. Die üppige Natur von Misiones und Corrientes, sowie der Urwald am Amazonas sind weitere herausragende Attraktionen für 2020 für die Veröffentlichung von Reisen.

Butan, England, Nord-Mazedonien, Aruba, Swasiland, Kostarika, Holland, Liberia, Marokko und Uruguay sind die 10 Länder der Hauptliste.

Was sagt Lonely Planet?

Kostarika. Die Flagge des nachhaltigen Tourismus mit seiner umfangreichen Biodiversität, die die neugierigen Besucher anzieht, die schlafende Faultiere in den Bäumen, Frösche mit roten Augen, die ihre Fressfeinde lähmen, und Wale im Pazifik sehen wollen. Die Kostarikaner verstehen die Bedeutung der Erhaltung ihres Landesteiles, das ein tropisches Paradies ist. Sie leben in Harmonie mit ihren Nachbarn, von den Blattschneideameisen bis hin zum Jaguar. 90% der Energie des Landes werden durch erneuerbare Quellen erzeugt, und es könnte sich 2020 in eines der ersten Kohlenstoffneutralen Länder verwandeln. Liebhaber des Abenteuers können auf Vulkane steigen oder an Seilrutschen (tirolinas) schweben, während diejenigen, die „Zeit für sich“ haben wollen, sich zu Yoga und Spa zurückziehen können. Der Satz “das pure Leben” ist hier mehr als ein Ausspruch, ist eine Lebensform.

Uruguay. Mit dem 660 km langen Fluss Río de la Plata und der Atlantikküste, einem florierenden Weinanbau, sprudelnden Thermalbädern und den unendlichen hügeligen, großen Weiden Südamerikas fühlt sich sehr verführerisch an. Uruguay hat für alle etwas. Das Land hat in den letzten Jahren auch mit Stolz eine fortschrittliche soziale Agenda verteidigt: Von der Legalisierung von Marihuana über die offenen Akzeptanz der Rechte der LGBTQ-Gemeinschaft bis hin zur Förderung des nachhaltigen Tourismus.

Aber woran sich die Besucher am meisten erinnern, sind die ruhigen, freundlichen und einfachen Menschen Uruguay und die subtile, aber tiefe Schönheit der Landschaften dieses Landes, von der langen, unbändigen Atlantikküste bis zu den grenzenlosen, offenen Weiten der Pampas.

La Paz. Vielleicht sind die Kabinen, die über die gesamte Länge des Seilbahnsystems über La Paz schweben die größten der Welt, die offenbaren Zeichen der kürzlich wiederentdeckten Leidenschaft. 2014 gab es nur drei Linien, aber 2020 wird es elf geben. Unten die Stadt, einst monoton, geht auf eine immer strahlendere und inspirierte Zukunft zu. 

Alle kommen voran, vom extravaganten Autodidakten unter den Architekten bis hin zu den Chefköchen, die aus den neuen kulinarischen Schulen hervorgehen. Und nicht etwa auf Grund irgendwelcher geliehener Ideen und Tendenzen in der Welt, sondern aufgrund eines erneuerten Gefühls von Stolz auf die indigenen Wurzeln Boliviens. Es ist nicht schwer zu erkennen, warum immer mehr Touristen in La Paz bleiben, ehe sie sich weiter wegbegeben.

 

Argentiniens Nordosten. Mit den beeindruckendsten Wasserfällen Südamerikas, einer reichen regionalen Geschichte und außergewöhnlichen Bedingungen für die Beobachtung des Lebens in der Wildnis muss der Nordosten Argentinien auf dieser Liste sein. Neben dem Iguazú, einem der sieben Naturwunder der Welt, dem vor kurzem zum Nationalpark Iberá erklärten Gebiet ist der Norden bereit, eine der größten Attraktionen Argentiniens zu werden.

Es ist eine Erfolgsgeschichte, die dazu inspiriert, wie die Restaurierung von Natur eine positive Auswirkung auf die Anwohnergemeinden haben kann. Die Wiederansiedlung bringt die einheimische Fauna zurück, vom Grünflügelara (Guacamayo) bis zu Rehen und Jaguaren. Außerdem hat das gesamte Land hat einen großen Wert für Reisende.

Brasiliens Amazonasgebiet. Es ist eine Naturwelt in Reinformat: Ein bejahrter Ort mit seinem vielfarbigen, wilden Leben und seiner chaotischen Flora, er scheint praktisch halluzinogen zu sein. Dieser neblige Dschungel ist der Ort einiger der seltensten Pflanzen und Tiere der Welt, ebenso der Gemeinden, die über die Jahrhunderte als Wächter dieser großen, grünen Ausdehnung verblieben sind. In dem Maße, wie sich das Klima auf unserem Planeten verändert, ist die Erhaltung des brasilianisches Amazonasgebietes vorrangig geworden. Die gut überlegten und geplanten Reisen zum bedeutendsten Waldgebiet der Erde werden 2020 die nachhaltigen Anstrengungen zur Erhaltung unterstützen und für die örtlichen Gemeinden und die nationale Wirtschaft von Nutzen sein.

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