Helms-Burton-Gesetz: Sammelklage gegen Hotelgruppen auf Kuba

23 Mai 2019 10:36pm
Schreiben Caribbean News Digital
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Die USA haben Ende April dieses Jahres weitere Sanktionen gegen Kuba verhängt. Seit Donnerstag (2. Mai) ist das dritte Kapitel des Helms-Burton-Gesetzes in Kraft. Ab sofort sind US-Gerichtsprozesse über Besitz möglich, der ab dem kubanischen Revolutionsjahr 1959 verstaatlicht wurde. Exilkubaner können nun ausländische Firmen oder Investoren verklagen, weil sie ihren Besitz verloren haben. Nachdem „Carnival Corporation“, das größte Kreuzfahrtunternehmen der Welt, bereits vor einem US-amerikanischen Gericht verklagt wurde hat nun eine Anwaltskanzlei in Miami eine Sammelklage gegen mehrere vom kubanischen Regime kontrollierte Hotelgruppen eingereicht.

Zu den Einrichtungen, die von der Anwaltskanzlei Rivero Mestre verklagt wurden, gehören unter anderem die Grupo Hotelero Gran Caribe, Corporación de Comercio und Turismo Internacional Cubanacán S.A., Grupo de Turismo Gaviota S.A. und Corporación Cimex S.A. Zudem kündigten die Nachkommen des Grundbesitzers Rafael Lucas Sánchez Hill Klagen vor US-Gerichten gegen die spanische Hotelkette Melia Hotels International an. Demnach stehen die Hotels Sol Río de Luna y Mares und Paradisus Río de Oro auf einem 40.000 Hektar großen Gelände in Holguín, das der Familie vom kubanischen Staat entzogen/enteignet wurde.

Quelle: latinapress

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