Kanada und die USA sind die Hauptentsender von Touristen nach Kuba

04 Januar 2019 12:59pm
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Touristen-Kuba

In einem Moment der offiziellen Öffnung ausländischer Investitionen auch für Privatpersonen vor Ort in diesen Industriezweig, führen Kanada und die USA (in dieser Reihenfolge) die Rangliste der Ausreisen von Touristen nach Kuba an, noch vor den europäischen Ländern.

Der kubanische Minister für Tourismus, Manuel Marrero, fügte hinzu, dass die Liste der Hauptmärkte der Ausreisen durch Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Mexiko und Spanien komplettiert wird, auch in dieser Reihenfolge.

Der Minister erkläerte, dass im vergangenen Jahr ein beträchtliches Tief in den Flugreisen aus den USA auf die Insel zu verzeichnen war. Grund war war der Politikwechsel Washingtons, aber dafür wuchs die Anzahl an Kreuzschiffen jener Nationalität.

Die größten Kreuzfahrtunternehmen der Vereingten Staaten behalten nicht nur die Roten bei, die kubanische Häfen zu Beginn dieses Jahres anlaufen, sonder ein großer Teil hat seine Angebote auf dem kubanischen Markt erweitert.

Wie es scheint, wird eine entscheidende Tür für die sogenannte Freizeit- oder Unterhaltungsindustrie durch die ausländischen Investitionen offengehalten.

Der Minister sagte vor der örtlichen Presse, das 21 ausländische Betreiber Einrichtungen in Kuba mit über 45.000 Zimmern, also 64%, im Rahmen von Verwaltungs- und Handelsverträgen bewirtschaften.

Den größten Raum in Bezug auf ausländisches Kapital nehmen im Falle unseres Landes die Unternehmer anderer Nationalitäten ein, denen man die Geschäftsführung von Hotels überträgt, wobei diese Immobilien Eigentum des kubanischen Staates bleiben.

Er fügte hinzu, dass in Havanna gegenwärtig elf 5-Sterne-Hotels ihren Service bieten, und bis 2023 sollen weitere zehn in dieser Kategorie eröffnet werden, kündigte er an.

Eine weitere Information, die der Minister gab, bezieht sich auf die Verknüpfung mit der örtlichen Privatwirtschaft, die sich ebenfalls langsam über verschiedene Modalitäten zu entwickeln beginnt.

Zurzeit gibt es 2.000 Restaurants und 24.217 Zimmer in Privatvermietung, deren Eigentümer eine Lizenz als Selbständige dafür haben.

Alles scheint darauf hinzuweisen, dass der Tourismus der Industriezweig ist, der die meiste Hoffnung für einen Aufwärtstrend der Wirtschaft des Landes bietet, wenn auch noch langsam und mit diversen offenen Problemen im Jahr 2019, sowohl im Innen- als auch im Außenbetrieb.

Für diese Industrie, die man auch die Industrie ohne Schornsteine nennt, stellt der Minister einen Entwicklungsplan vor, der bis 2023 100.000 neue Zimmer haben wird.

Der Minister unterstrich in der Nachrichtenagentur Prensa Latina, dass die Hauptarbeit trotz begrenzter eigener Ressourcen getan werden muss. Die ausländischen Investitionen haben den Vorrang im Land, wie es die bereits 5.000 vorhandenen Zimmer gemischten Kapitals zeigen.
Dieses Jahr besteht das Ziel dieses Sektors darin, die Einreise von fünf Millionen ausländischen Besuchern zu erreichen, ursprünglich schon für 2017 und 2018 angedacht.

Marrero erklärte, dass die Qualität, die Entwicklung der Ausbau der Infrastruktur und die Erweiterung der Serviceleistungen Faktoren sind, die es zu entwickeln gilt, um diese historische Zahl zu erreichen.

 

 

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